Kirche St. Andreas in Baiern

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Die St. Andreas Kirche stammt aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts, wie die Jahreszahl 1402 eines in der Kirche liegenden Grabsteines vermuten lässt. Sie hat einen dreiseitig geschlossenen Chor mit spitzbogigem Chorbogen, im nördlichen Chorwinkel steht der quadratische Turm mit Satteldach, in dessen Untergeschoß die Sakristei mit Kreuzgratgewölbe untergebracht ist. Die Turmobergeschosse sind vermutlich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert.

In der Kirche ist ein Gemälde der 12 Apostel aus dem 18. Jahrhundert, das aus Rohrenfels stammen soll.

Auch die Baierner Kirche erforderte im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Renovierungen, so wurde 1888 ein neuer Altar erstellt, das Kirchengestühl 1908 vom Schreinermeister Max Kempfle mit Boden und Einfassung gefertigt.

Die letzte Renovierung der Kirche von Baiern wurde 1979 abgeschlossen, der Friedhof ist heute noch kirchlich und wird für den Ortsteil Baiern wohl auch noch lange ausreichen.

Baiern bildete früher mit Isenhofen und der Fesenmühle eine eigene Pfarrei und wurde erst zu Beginn der Reformationszeit um 1550 mit der Pfarrei Rohrenfels vereinigt.